18 Apr

Tipps zur Handysicherheit

Handys und Smartphones sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein solches Gerät ist unser MP3-Player, Navigationsgerät, Spielecomputer, Kommunikationszentrale, Adressbuch, Kamera, Terminplaner und mobiler Internetzugang. Deswegen schmerzt sein Verlust ähnlich wie der Totalschaden des heimischen PCs.

Der Handyschutzbrief mildert den Ärger bei Verlust, Beschädigung oder Diebstahl von Handy oder Smartphone zwar, doch trotzdem bleibt ein Schaden. Denn auf jedem dieser Geräte sind wichtige Adressen und Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Fotos, Videos, Musikdateien und vieles mehr gespeichert. Ganz zu schweigen von noch sensibleren Daten, mit denen kriminelle Menschen zum Beispiel das Konto bei der Online-Bank abräumen könnten.

SMS Flat nur für den rechtmäßigen Besitzer

Gefährdete Klassiker sind Geräte, die zum Aufladen an Steckdosen in der Firma, auf öffentlichen Toiletten oder in Hotelzimmern angeschlossen werden und dann entweder vergessen oder gestohlen werden. Auch bei der nächtlichen Kneipentour werden Handy und Smartphone nur allzu oft auf Tischen und Tresen liegengelassen. Leider jedoch werden die Geräte häufig auch gestohlen. Deswegen sollte man es sich abgewöhnen, sie in der Öffentlichkeit offen auf dem Tisch liegen zu haben und sie lieber in der eng am Körper anliegenden Jeans verstauen. Für den Fall der Fälle sollte man die Nummer seines Mobilfunkanbieters immer parat haben, um die SIM-Karte schnell sperren lassen zu können. Denn so vorteilhaft die günstige Telefon- oder SMS Flat für den Telefonbesitzer ist, so wenig gönnt man sie dem Dieb.

Software, die das Handy sperrt

Doch immerhin gibt es nützliche Softwares und Funktionen, die dem unberechtigten neuen Besitzer die Freude an seiner Beute ein wenig schmälern. Dazu gehört zum Beispiel die Menüsperre, die Unbefugten den Zugriff auf das Startmenü unmöglich macht. Eine SIM-Sperre sperrt das Gerät, wenn jemand Fremdes die SIM-Karte auszutauschen versucht und schickt einem in dem Moment eine SMS an eine alternative Mobilfunknummer. Auch den Zugriff auf Fotos kann man blockieren, etwa mit einer Kindersicherung. Diese Funktionen kann man von dem Provider bzw. vom Gerätehersteller aktivieren lassen. Ist das Gerät grade erst verschwunden, sollte man schnell überlegen, wo man es liegengelassen hat. Denn manchmal findet es sich dann noch im Kinosessel oder auf dem Tresen. Damit man potenzielle Diebe auf ein herrenloses Gerät nicht aufmerksam macht, ruft man das eigene Handy erst dann an, wenn man es selber nicht wiedergefunden hat. Eine Handyortung, die man als Besitzer für das eigene Gerät durchführen lassen kann, verrät einem den Standort des unbefugten neuen Benutzers. Zur eigenen Sicherheit sollte man ab diesem Zeitpunkt unter Angabe der IMEI-Nummer Anzeige bei der Polizei erstatten, die das Gerät, falls es noch eingeschaltet ist, professionell orten kann.

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